Themen statt Keywords für deinen Blog nutzen – In 6 Schritten dein Themencluster erstellen


Fokusiere dich mehr auf die Themen die du behandeln möchtest als auf Keywords für die die ranken willst.

So bietest du deinen Lesern immer den größtmöglichen Mehrwert und wirst automatisch in den Suchergebnissen der Suchmaschine gute Rankings erzielen.

Ziele deines Blogs

Es mag vielleicht überflüssig klingen – aber es ist essentiell wichtig wenn du mit deinem Blog Erfolg haben willst dass du dir Gedanken zu dem Ziel deines Blogs machst.

Natürlich soll dein Blog von möglichst vielen interessierten Besuchern gelesen werden. Doch was soll dein Blog darüber hinaus für dich tun?

Was ist das maximale Vertriebs-Ziel deines Blogs? – Was soll erreicht werden?

Dein maximales Vertriebs-Ziel kann zum Beispiel sein:

Leads (Kontaktdaten) einsammeln um deine Dienstleistung oder dein Produkt über E-Mail Marketing zu verkaufen.

Dieses Ziel solltest du stets im Auge behalten und zu jeder möglichen Gelegenheit darauf hinarbeiten.

Blogartikel Arten für deinen Blog wählen

Blogs besteht in der Regel aus verschiedenen Blogartikel Arten.

Grundsätzlich unterscheidet man 3 Typen von Blogartikeln:

  • Response Post
  • Stable Post
  • Pillar Post

Response Posts sind Antwort Artikel die eine Antwort auf eine spezielle Frage bereitstellen.

Diese Beitragsart ist sehr beliebt und zieht viele Besucher an da sie ein spezielles Problem deiner Leser lösen.

Ein Response Post konzentriert sich einzig und allein auf die Antwort auf eine bestimmte Frage. Daher sind Reponse Posts meist nicht übermäßig lang und daher schnell geschrieben (ca. 2 Stunden).

Besonders Stable Posts können verschiedene Formate besitzen.

Zu den beliebtesten Stable Post Formaten zählen:

  • Listen Beiträge
  • Interviews
  • Tutorials

Einige eignen sich besser, andere schlechter für deinen gewählten Vertriebskanal wie Instagram oder Pinterest.

Stable Posts sind beliebt weil sie nicht so lange zum Erstellen benötigen wie Pillar Posts (ca. 4 Stunden) und gerne in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Pillar Pages können 10xPillarpages sein oder eine Ressourcenliste die maximalen mehrwert bietet.

Pillar Posts sind dementsprechend aufwendig zu erstellen und benötigen daher viel Zeit bis sie veröffentlicht werden können (im Durchschnitt rechne ich 8+ Stunden für die Erstellung eines Pillar Posts ein).

Du solltest aber immer auch beachten das verschiedene Formate unterschiedlich aufwendig zu erstellen sind – halte also immer dein dir zur Verfügung stehendes Zeitkontingent im Auge.

Kernthemen deines Blogs identifizieren

Du solltest immer die Kernthemen für deinen Blog herausfinden.

Wenn das Thema deines Blogs „Content Marketing“ ist könnten deine weiteren Kernthemen wie folgt aussehen:

  • Content Marketing Instagram
  • Content Marketing Facebook
  • Content erstellen
  • Content publizieren
  • Mit Content Geld verdienen

Du solltest mindestens 6 – 10 weitere Kernthemen finden. Denn so wird es dir leichter fallen passende Blog-Artikel-Themen für deinen Blog zu finden.

Kernthemen dienen zur Orientierung. Von den Kernthemen leitest du später dein Themencluster, und somit deine Blog-Themen ab.

Ein großer Vorteil von verschiedenen Kernthemen ist es das du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. So zieht sich immer ein roter Faden durch deinen Blog.

Das werden deine Leser bemerken und honorieren – aber auch Suchmaschinen wie Google lieben einen roten Faden.

Aufbau deines Themenclusters

Kernthemen (Pillar-Page)

Die Pillar Page steht immer im Zentrum deines Themenclusters. Die Pillar Page bildet dein Hauptthema ab.

Auf deiner Pillar Page werden alle wichtigen Aspekte deines Hauptthemas aufgeführt und erklärt. So bildet die Pillar Page immer den Kern deines Themas ab ohne zu sehr ins Detail zu gehen.

Das bedeutet keineswegs das deine Pillar Page nur 500 Wörter stark ist, im Gegenteil: Die meisten Pillar Pages umfassen 2000+ Wörter. Jedoch wird auf deiner Pillar Page nicht jedes Unterthema voll umfänglich behandelt sondern es wird zu jedem Unterthema auf eine weitere Seite verwiesen.

Unterthemen (Cluster Content)

Für deine Unterthemen kommen meist Longtail-Keywords mit weniger Suchvolumen als dein Kernthema aber mit höherer Relevanz in Frage.

Dein Cluster Content (Unterthemen) unterstützt und ergänzt dein Kernthema durch unterschiedliche Content Formate.

Als Cluster Content eignen sich:

  • Blogartikel
  • Podcasts
  • Anleitungen
  • Listicles
  • Glossareinträge
  • Infografiken
  • Interviews
  • Checklisten

Themenliste erstellen – damit dir nie mehr die Themen für deinen Blog ausgehen

Hast du einmal dein Kernthema identifiziert brauchst du im nächsten Schritt weitere Ideen für deinen Cluster Content.

Dein Cluster Content bezieht sich natürlich immer auf dein Kernthema und hat das Ziel diesen zu erweitern und für deine Leser noch wertvoller zu machen.

Um deine Themenliste für deinen Cluster Content zu erstellen eignen sich unterschiedliche Quellen.

Die meiner Meinung nach besten Quellen für erfolgreichen Cluster Content sind:

Brainstorming

Brainstorming ist eine sehr effektive Methode relevanten Content zu finden der als Cluster Content in Frage kommt.

Brainstorming eignet sich am besten wenn du über ein Team und Expertenwissen verfügst aus dem du schöpfen kannst. Aber auch ohne Team ist Brainstorming eine erfolgsversprechende Methode um deinen Cluster Content aufzubauen.

Folgende Fragen sollen dir bei deinen Überlegungen helfen:

Problembezogene Themen

  • Unter welchen Problemen leiden die Menschen in deiner Branche?
  • Welche Ängste haben deine potentiellen Kunden?
  • Was versuchen deine Leser zu erreichen?

Fragen Themen

  • Welche Fragen stellen sich deine Leser immer wieder?
  • Welche Fragen werden von Wettbewerbern häufig ignoriert?

Branchenthemen

  • Welche Themen werden in deiner Branche am meisten diskutiert?
  • Welches sind die neuesten Trendthemen?
  • Worüber diskutieren die Branchenexperten?
  • Welche Themen sind am umstrittensten?

Themen mit Bezug zu Produkten und Dienstleistungen

  • Mit welchen Produkten / Dienstleistungen konkurrierst du?
  • Wie suchen Nutzer nach einem Angebot wie deinem?
  • Welche Produkte / Dienstleistungen sind in deiner Branche beliebt?

Keywords und Themen der Mitbewerber kopieren

Es wird auch in deiner Branche große Blogs geben die so erfolgreich sind wie du es werden möchtest.

Schau dir diese Blogs einmal genauer an.

  • Welche Themen behandeln diese Blogs?
  • Welche Content-Formate nutzen diese Blogs?
  • Was sind die Keywords zu denen diese Blogs ihre Rankings bei Google erzielen?

Tipps um Mitbewerber zu analysieren: Tippe bei Google „site:“ ein, gefolft von der URL deines Mitbewerbers. Zum Beispiel: site:gutefrage.net

Als Ergebnis wirst du eine Liste mit allen Themenseiten der URL bekommen. Diese Liste kannst du jetzt perfekt nutzen um neue Ideen für deinen Cluster Content zu bekommen.

Auch mithilfe von Keyword Tools wie Uebersuggest kannst du die Keywords einer bestimmten URL herausfinden. Hier siehst du sogar direkt wie die betreffende Seite bei Google rankt und wie viel Besucher sie jeden Monat anzieht.

Denk dran: Die Daten sind Schätzwerte aus der Vergangenheit und kein blick in die Zukunft! Jedoch werden dir die gesammelten Daten sicher helfen dein Cluster Content aufzubauen.

Trendthemen mithilfe von Google finden

Dank Google Trends kannst du ganz leicht Trendthemen für deine Branche entdecken.

Du kannst bei Google Trends deine Kernthemen wie auch deine Ideen für Cluster Content eingeben und auswerten lassen. Auch kannst du die gewünschten keywords miteinander vergleichen.

Durch Google Trends siehst du auch schnell wenn ein Thema saisonabhängig ist.

Das durch Google Trends gesammelte Wissen kannst du für deine Inhalte nutzen.

Die Suchabsicht hinter dem Keyword finden

Wenn du ein Keyword gefunden hast solltest du dieses immer auf die Suchabsicht des Suchenden prüfen.

Eine einfach Möglichkeit die Suchabsicht herauszufinden ist die suche nach Keyword Modifikationen. Suche einmal bei Google nach deinem ausgewählten Keyword aber modifiziere es indem du Worte wie „Bewertung“, „Preis“ oder „wie“ anhängst.

Auch sehr hilfreich ist es dein Keyword bei Google einzugeben und die Ergebnisse auf SERP-Funktionen zu prüfen.

  • Hervorgehobene Snippets können auf eine Informationsabsicht hinweisen
  • Die Box Nutzer fragen auch kann eine auf Informationsabsicht hinweisen
  • Sitelinks können auf eine Navigationsabsicht hinweisen
  • Google Ads können auf kommerzielle oder Transaktionsabsichten hinweisen
  • Google Shopping-Anzeigen können auf kommerzielle oder Transaktionsabsichten hinweisen

So erstellst du in 6 einfachen Schritten dein Themencluster

1

Bestimme 5–10 Hauptprobleme deines Traum-Kunden (führe hierzu am besten Umfragen und Interviews sowie Recherchen in Online-Communitys durch)

2

Ordne jedes einzelne Problem einem Themenbereich zu

3

Erstelle dann anhand deiner Keyword-Recherche für jedes Hauptthema eine Reihe von Unterthemen

4

Lasse dir Inhalte einfallen, die zu den Haupt- und entsprechenden Nebenthemen passen

5

Anhand von Analysen deiner Branche und deiner Konkurrenz solltest du ermitteln können, ob diese Themen die erhofften Resultate liefern werden

6

Inhalte erstellen, evaluieren, optimieren

Zusammenfassung

Mithilfe eines Themenclusters gehst du sicher das du ein spezielles Thema umfänglich abbildest.

Durch eine Pillar Page die auf diverse Unterthemen (Cluster Content) verlinkt bietest du deinem Leser eine umfassende und wertvolle Ressource zu einem bestimmten Thema.

Zudem hilft dir eine solche Struktur schneller gute Rankings bei Suchmaschinen wie Google zu erlangen, da Google und andere Suchmaschinen schneller und besser verstehen worum es auf deiner Seite geht.

Auch wenn es im ersten Moment etwas kompliziert klingt ist es ganz leicht deinen eigenen Content Cluster zu erstellen. Wenn du einmal eine Pillar Page und die dazugehörigen Cluster erstellt hast wirst du es lieben.

Denn durch ein solches Vorgehen hast du immer eine ganze Menge wirklich guter Themen für deinen Blog über die die schreiben kannst.

jens

Jens Evers ist der Gründer von Content-Ninja. Er ist WordPress-Fan, Blogger und SEO-Experte seit mehr als 10 Jahren. Seine Spezialität ist das erstellen Themen-relevanter Blogs. Er zeigt dir wie du Traffic auf deine Inhalte Leitest und wie du durch wertvolle Beiträge mehr Geld verdienen kannst.

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