Popups die nicht nerven für deinen Blog nutzen + 11 Tipps


Eine Studie von SumoOpens in a new tab. hat gezeigt dass die KonversionsrateOpens in a new tab. von klassischen Popups gerade einmal bei 3,09 Prozent liegt.

Jedoch kann die Konversionrate bei 9,28 Prozent liegen wenn Popups inteligent eingesetzt werden.

Was ist ein Popup?

Ein Popup ist ein plötzlich auftauchendes Dialogfenster auf deinem Blog.

Es dient verschiedenen Zwecken wie zum Beispiel:

  • auf Rabattaktionen hinweisen
  • neue Abonnenten für den Newsletter gewinnen
  • Verlassen der Webseite verhindern

Seit der DSGVO sind Cookie Popups das am häufigst gesehene Popup auf Webseiten.

Popups dürfen kein Störfaktor sein

Aufdringliche Animationen und schrille Inhalte gehörten lange Zeit zum guten Ton von Popups auf Webseiten, doch solltest du Animationen und schrille Inhalte heute vermieden.

Popups dürfen heute nicht mehr wie klassische Werbeanzeigen aussehen da sie sonst die Konversionrate reduzieren.

Und das Ziel ist es, die Konversion für den Inhalt möglichst zu erhöhen.

Die Darstellung deines Popup wird maßgeblich darüber entscheiden, ob du dein Ziel tatsächlich erreichst.

Wie kann ich Pop-ups nutzen, ohne zu nerven?

Der Hauptgrund für ein nerviges Popup ist in 90% aller Fälle das ein irrelevantes Angebot eingeblendet wird.

Zudem wird das Popup häufig zu einem ungünstigen Zeitpunkt angezeigt, was ebenfalls sehr nervig sein kann.

Wenn jedoch Inhalt und Zeitpunkt passt kannst du deine Besucher zu einer bestimmten Reaktion bewegen.

So können Sie ein Popup-Fenster erstellen mithilfe des Popup Maker Plugin

Um dein Popup zu erstellen kannst du ein Plugin wie Popup MakerOpens in a new tab. nutzen.

Popup MakerOpens in a new tab. ist in der Basisversion kostenlos und die kostenlose Version reicht in den meisten Fällen bereits aus.

Das Plugin ist einfach in der Einrichtung und der Bedienung und kommt ohne viel Schnickschnack aus.

Nach der Installation erscheint im Dashboard ein neuer Menüpunkt mit der Bezeichnung „Popup Maker“.

Klicke einfach auf „Popup hinzufügen“ um ein neues Popup zu erstellen.

Das Plugin verwendet den klassischen Editor mit dem du Bilder und Texte ganz genau so einpflegen kannst wie du es von Seiten und Blogbeiträgen gewohnt bist.

Farben, Schriftarten etc. gestalltest du einfach über die „Popup Themes“. (später mehr dazu)

Pop-Up Einstellungen

  • Auslöser
  • Anzeige
  • Targeting
  • Schließen und
  • Fortgeschritte

Auslöser

Als Auslöser versteht man unter welchen Bedingungen sich das Popup öffnet also wann es angezeigt wird.

Klicke auf „Neuen Auslöser festlegen“ um die Einstellungen für diese Option zu öffnen.

In der kostenfreien Version kannst du zwischen folgenden Optionen wählen:

  • Öffnen durch Klick und
  • Zeitverzögerung

Öffnen durch Zeitverzögerung: nach einer bestimmten Zeit öffnet sich das Popup Fenster unabhängig davon was der Besucher deines Blogs gerade auf deiner Seite tut.

Viele Leser klicken diese Art von Popups einfach weg und schließen diese ohne auch nur auf den Inhalt zu schauen.

Die meisten Menschen empfinden diese Art von Popups als nervig und daher empfehle ich diese Popups nur in ganz seltenen Ausnahmefällen.

Öffnen durch Zeitverzögerung: Das Popup öffnet sich nur dann wenn der Besucher auf einen Link klickt.

Sehr sinnvoll zum Beispiel für Newsletter Anmeldungen oder ähnliches.

Diese Art der Popups wird nicht als nervig empfunden und ist daher meine klare Empfehlung für die meisten Zwecke.

Exit Intend: Mit dem kostenpflichtigen Addon „Exit Intend PopupsOpens in a new tab.“ kann diese Funktion nachgerüstet werden. Dadurch wird das Popup angezeigt wenn der Besucher dabei ist die Seite zu verlassen.

Das Addon kostet USD 35,00 pro Jahr für eine Webseite.

Somit öffnet sich das Popup erst wenn der Besucher mit der Maus den Bereich der Seite verlässt, was er im Normalfall nur dann tut wenn er die Seite verlassen will.

Dadurch ist der Besucher nicht mehr damit beschäftigt mit deinen Inhalten zu interagieren und kann sich voll und ganz auf den Inhalt deines Popups konzentrieren.

Targeting

Targeting definiert wo auf Deiner Website das Popup erscheinen soll.

Hier kannst du bestimmte Seiten ausschließen oder auch festlegen, dass die Einblendung nur auf bestimmten Seiten erfolgen soll.

Hier kannst du auch einstellen ob dein Popup auf mobilen Geräten angezeigt werden soll

Tipp: Ich empfehle dir auf zeit verzögerte Auslösers  auf mobilen Geräten zu verzichten.

Anzeige

Hier stellst du ein wie Dein Pop-Up grundsätzlich dargestellt werden soll.

Du definierst hier unter anderm die Größe und die Positionierung deines Popups.

Ein klassisches Pop-Up wird zum Beispiel ca. 60% der Bildschirmbreite in Anspruch nehmen und mittig zentriert positioniert.

Du kannst aber auch ein kleineres Pop-Up mit maximal 30% Breite unten rechts am Bildschirmrand anzeigen lassen. Das wirkt weniger aufdringlich als ein großes zentriertes Popup.

Schließen

Hier legst du das Verhalten und Aussehen beim Schließen des Popups fest.

Du kannst unter anderem ein „X“ oder andere Anzeigeoptionen zum schließen wählen.

Ebenso kannst du die Zeit bis das Popups schließt einstellen.

Tipp: Belasse es bei einem „X“ zum schließen des Popups und mach keine ausgefallenen Experimente. Stelle immer 0ms ein bis das Popups schließt – es gibt keinen vernünftigen Grund, warum das Fenster sich nicht sofort schließen sollte.

Pop-Up Themes

Das Theme entscheidet über das grundsätzliche Aussehen Deines Pop-Ups.

Hier stellst du also Hintergrundfarben, Schriftarten und -farben, Schriftgröße, etc. ein.

Popup MakerOpens in a new tab. kommt mit einer ganzen Reihe vorinstallierter Themes aus denen du einfach auswählen kannst welches dir am besten gefällt.

Ich passe in aller Regel einfach das Standard-Theme an.

Du bearbeitest das Theme indem du auf „Bearbeiten“ klickst.

Beim bearbeiten des Themes hast du folgende Möglichkeiten:

Overlay

Durch diese Option kannst du ein „Overlay“ über den Hintergrund zu legen. Du kannst dabei jede beliebige Farbe auswählen.

Über den Schieberegler „Deckkraft“ kannst du die stärke der Transparenz festlegen.

Im Vorschau-Fenster rechts kannst Du sofort sehen wie dein Popup aussieht.

Container

Hier kannst du die Hintergrundfarbe für Dein Popup-Fenster festlegen.

Auch Umrandung kannst du hier definieren.

Titel

Du kannst Schriftart, Schriftfarbe und -größe der Hauptüberschrift ändern.

Inhalt

Ändere Schriftart und -farbe des Inhaltsbereiches.

Schließen

Über diesen Punkt legst du fest wie der Schließen-Button in Deinem Popup aussehen soll und wo er positioniert wird.

Merke: Nichts ist Nerviger als ein Popup bei dem man nicht weiß wo es zu schließen ist.

11 Tipps für den Einsatz von Popups

Mit den folgenden Tipps werden deine Popups nicht mehr nerven:

1.Zeitpunkt

Popups sollten nie sofort eingeblendet werden.

Am besten werden Popups erst nach einiger Zeit oder noch besser wenn der Besucher nach unten gescrollt hat oder die Seite verlassen möchte angezeigt.

Deine Besucher sollten immer zuerst durch deine eigentlichen Inhalte neugierig gemacht werden.

2. Frequenz

Am besten wiederholst du die Einblendung deines Popups.

Natürlich nicht sofort, aber wenn der Besucher nach 2 bis 3 Tagen wieder auf deinen Blog kommt.

Wer ein Angebot bereits angeklickt und genutzt hat, sollte nicht erneut damit konfrontiert werden.

3. Design

Deine Formulare sollten optisch ansprechend und professionell aussehen.

4. Angebot

Du brauchst am Besten ein Unwiderstehliches Angebot.

Dein Angebot sollte immer eine aussagekräftige Überschrift besitzen.

5. Mobile

Denke daran das bis zu 90 % deiner Besucher mit einem Smartphone surfen und so deinen Blog auf einem Kleinen Bildschirm sehen.

6. Feldanzahl

Zur Leadgenerierung solltest du nur die E-Mail-Adresse deiner Besucher abzufragen – nicht mehr.

Weitere Eingabefelder schwächen die Konversionsrate.

7. Fehlermeldungen

Fehler sollten inline angezeigt werden damit iese einfach verstanden werden und schnell korrigiert werden können.

8. Personalisierung

Du solltest deine Angebote und damit deine Popups immer von der Suchintension deiner Besucher abhängig machen.

9. Optimierung

Nutze wann immer möglich A/B Tests.

10. Abfolge

Nutze Popups mit Alternativen Angeboten wenn dein Besucher nicht reagiert.

11. Analytics

Ermittle regelmäßig die Konversionrate deines Popups.

Zusammenfassung

Popups können dir eine tolle Möglichkeit bieten deine Besucher zu einer bestimmten Handlung zu bringen oder ihnen ein Angebot zu machen.

Doch Vorsicht ist geboten denn Popups können sehr schnell extrem nervig sein. Mit ein paar Tipps kannst du Popups erstellen die nicht nervig sind und die die Konversionrate erhöhen.

jens

Jens Evers ist der Gründer von Content-Ninja. Er ist WordPress-Fan, Blogger und SEO-Experte seit mehr als 10 Jahren. Seine Spezialität ist das erstellen Themen-relevanter Blogs. Er zeigt dir wie du Traffic auf deine Inhalte Leitest und wie du durch wertvolle Beiträge mehr Geld verdienen kannst.

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