Mit deinem Content Plan in 7 Schritten zu besserem Content Marketing


Ein Content Plan ist vergleichbar mit einem Redaktions- oder Projektplan. Im Projektplan bestimmst du deine zu erledigenden Tätigkeiten, deine Meilensteine und alle benötigten Daten. Im Content Plan verhält es sich sehr ähnlich – nur in Bezug aufs Content Marketing.

In deiner Content Strategie skizzierst du dein grobes Ziel und beantwortest dabei folgende Fragen:

  • Welches Ziel willst du erreichen?
  • Warum willst du dieses Ziel erreichen?
  • Wie willst du das Ziel erreichen?

In deinem Content Plan hingegen dokumentierst du die Dinge die du tun musst um dein Ziel zu erreichen. Und zwar so genau wie möglich.

Dabei helfen dir folgende simple Fragen:

  • Was genau willst du machen?
  • Wie genau willst du es machen?
  • Wann genau willst du es machen?

Hier sollte dir klar sein das ein Content Plan detaillierter ist als ein einfacher Redaktionsplan. Er ist vielmehr ein taktischer Plan deine Ziele zu erreichen.

Warum ist ein Content-Plan so wichtig?

Ein Content Plan ist wichtig damit du nicht den Überblick verlierst und du deinen Content optimal platzieren kannst.

Mit Hilfe eines Content Plans erkennst du welche Maßnahmen du ergreifen musst, um deine Content Strategie in die Tat umzusetzen.

Mit einem Content Plan leichter Themen finden

Eine der größten Herausforderungen für jeden der Content produzieren möchte und zum Beispiel einen Blog betreiben möchte ist, neben der täglichen Arbeit neue Themen zu finden.

Um ständig neue Themen zu finden und neue Inhalte zu produzieren hilft dir ein Content Plan.

Du kannst zum Beispiel die erstellung deiner Youtube Videos durch eine Reihe von Blogposts begleiten.

Zudem zeigt dir dein Content Kalender wichtige Informationen und Events an.

So kannst du zu einer anstehenden Veranstaltung ein White Paper erstellen und anbieten.

Wenn du dich gerade in einer kreativ schwachen Zeit befindest helfen dir meine Tipps zur Themenfindung. 

Ungenutzte Potenziale im Content Plan finden

Dank eines Content Plans entdeckst du schnell fehlende Themen, die du bearbeiten solltest.

Zudem verschafft dir ein Content Plan eine tolle Übersicht über all deine Themengebiete und beantwortet dir folgende Fragen schnell:

  • Sind alle relevanten Themen abgedeckt?
  • Welche wichtigen Themen fehlen?

Erfolgsmessung mit einem Content Plan

Wenn du die für dich wichtigen Punkte anhand deines Content Plans in regelmäßigen Abständen überprüfst kannst du deine Content Marketing Strategie leicht evaluieren.

Außerdem bekommst du Antworten auf die Fragen:

  • Konzentrierst du dich zu sehr – oder zu wenig – auf bestimmte Themen?
  • Sollten bestimmte Themen eine größere Rolle spielen?
  • Kennst du deine Zielgruppe?
  • Behandelst du Themen die deine Zielgruppe interessieren?
  • Erreichst du deine Ziele mit deinem Content Marketing?

Darüber solltest du dir im klaren sein

Für den Content Plan gilt dasselbe wie für den Redaktionsplan:

Der Content Plan bietet dir die passende Schablone, um mithilfe deiner Content Strategie deinen Kunden wertvolle Impulse zu geben und deine Ziele aktiv zu erreichen. 

Publikum

Du solltest immer deine Zielgruppe im Blick haben. Wer gehört zu deiner Zielgruppe und wer sind deine Zielpersonas? 

Als Zielpersonas bezeichnet man eine imaginäre Person welche im besten Fall alle Merkmale deiner Zielgruppe vereint.

Folgende Fragen solltest du dir stellen und zu beantworten wissen:

  • Was macht deine Zielperson?
  • Wofür interessiert sich deine Zielperson?
  • Was sind die Herausforderungen deiner Zielperson?
  • Welche Probleme kann dein Content für die Zielperson lösen?

Es hat sich bewährt jeder Zielperson einen Namen zu geben und diesen deinem Content zuzuordnen.

So weißt du immer welcher Content sich an welche Zielperson richtet. 

Inhalt

Wenn du jetzt weißt an wen sich dein Content richtet kannst du Themen und Ideen recherchieren.

Um Themen zu finden empfiehlt sich eine ausführliche Keyword Recherche um zu sehen nach welchen Keyword Kombinationen deine Zielperson sucht. 

Im nächsten Schritt solltest du festlegen in welchem Format der Content die Zielperson am meisten anspricht.

Das können Blogartikel, Whitepaper, Infografiken, Videos und vieles mehr sein. 

Wichtig ist es zu erkennen in welchem Stadium sich dein Leser gerade befindet.

Möchte er sich nur über ein bestimmtes Thema informieren oder hat dein Leser ein konkretes Problem welches er lösen will?

Denk daran das dein Ziel immer der maximaler Mehrwert für deine Zielgruppe ist!

Organisation

Kläre hier alle wichtigen praktischen Fragen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?

Bei aufwändigen Formaten wie E-Books solltest du Einzelaktivitäten und Milestones definieren.

Bei kleineren Formaten reicht es meist Verantwortliche und eine Deadline zu formulieren.

Ohne dieses Vorgehen ist dein Content Plan wenig transparent und du läufst Gefahr im Chaos zu versinken.

In 7 Schritten zu deinem Content Plan

Schritt 1: Lege dein Content-Ziel fest

Überlege dir was du mit deinem Content Plan erreichen willst. Was genau ist dein Ziel und wieso willst du überhaupt Content Marketing machen?

In der Regel stehen folgende Ziele zur Auswahl:

  • Mehr Bekanntheit
  • Mehr Besucher
  • Mehr Leads bzw. Abonnenten
  • Mehr Kunden
  • Mehr Kundenbindung
  • Mehr Autorität

In den meisten Fällen willst du alle diese Punkte erreichen, oder zumindest mehrere dieser Punkte.

Dennoch solltest du dich möglichst auf ein Ziel festlegen!

An diesem Ziel richtest du deine gesamte Strategie aus.

Du tust also alles dafür, dass dieses Ziel erreichst und deine Kennzahlen ansteigen.

Du solltest dir überlegen wie du die Kennzahlen messen willst. Für die meisten Fälle empfehle ich Google Analytics.

Schritt 2: Wähle ein Content-Medium (und ein Content Hub)

Wähle dein Content-Medium. Das Medium bestimmt deinen Content-Hub.

Folgende Möglichkeiten hast du:

  • Text
  • Audio
  • Video
  • Bild
  • Kurs
  • Print

Viele versuchen viele oder gar alle Medien gleichzeitig zu nutzen um so ihren effekt zu maximieren.

Das funktioniert nicht und kostet viel wertvolle Zeit.

Du solltest dich immer nur auf ein Medium zur selben zeit fokussieren. Wenn du ein Medium gemeistert hast kannst du dich ans nächste Medium heranwagen. 

Lieber ein Medium perfekt beherrschen als viele Medien nur ein bisschen!

Schritt 3: Wähle deine Content-Formate

Hier solltest du dir überlegen welche Content-Formate du nutzen möchtest.

Die Wahl deiner Formate hängt natürlich stark mit der Wahl des Content-Hubs zusammen.

Auch hier hast du wieder Zahlreiche Möglichkeiten:

  • Artikel
  • Video
  • Webinar
  • Podcast
  • Infografik
  • PDF
  • Gedrucktes Buch oder Magazin
  • Grafik oder Foto

Auch hier gilt wieder: Weniger ist mehr.

Fokussiere dich also lieber auf wenige Formate.

Natürlich kannst du verschiedene Formate miteinander Kombinieren.

Du kannst zum Beispiel einen Blog Artikel und ein Video kombinieren.

Du solltest immer Formate wählen die zu deinem Unternehmen passen keine Formate wählen nur weil diese gerade im Trend sind.

Schritt 4: Lege deinen Content-Mix fest

Mit einem durchdachten Content Mix rundest du dein Content Marketing ab.

Um deinen Content Mix festzulegen, solltest du du die verschiedenen Eigenschaften kennen, die deinen Inhalt ausmachen.

Grob können das folgende Eigenschaften sein:

  • News Content
  • Entertainment Content
  • Evergreen Content

Hier gilt es zu überlegen welche Art von Content du veröffentlichen willst.

Ich rate gerne zu Evergreen Content da dieser langfristig am effizientesten ist.

  • Search Content
  • Viral Content

Willst du dich lieber auf die Google Suche verlassen oder setzt du auf viralität?

  • Quality Content (z.B. Blogartikel mit 1.000 Wörtern)
  • High Quality Content (z.B. Blogartikel mit 2.000 Wörtern)
  • Skyscraper Content (z.B. ein Guide mit 10.000 Wörtern)

Hier legst du fest wie tief du in ein Thema eintauchen willst.

  • Company Content
  • Personal Content
  • Influencer Content
  • Opinion Content
  • Heart Content
  • Community Content

Hier legst du fest welche intention dein Content bekommt. 

  • Guest Content
  • Sales Content

Du solltest überlegen ob Gastbeiträge sowie verkaufsorientierte Inhalte für dich in Frage kommen.

Schritt 5: Wähle deine Content-Frequenz

Lege fest in welchen Abständen du deinen Content veröffentlichen willst. 

  • Wie oft pro Tag / Monat / Jahr?
  • An welchem Wochentag?
  • Um wie viel Uhr?

Wichtig ist Regelmäßigkeit.

Durch Regelmäßigkeit demonstrierst du Verlässlichkeit.

Durch Regelmäßigkeit baust du Vertrauen zu deinen potentiellen Kunden auf.

Schritt 6: Erstelle deinen Content-Kalender

Ein Content Kalender zeigt dir wie dein Content Marketing über einen bestimmten Zeitraum aussieht.

Du kannst deinen Content Kalender analog nutzen (Wand- oder Tischkalender) oder digital (Google Tabelle oder als App mit Trello).

Dein Content Kalender sollte folgende Spalten beinhalten:

  • Überschrift
  • Tags
  • Autor
  • Datum
  • Status

Plane immer nur 3 bis 6 Monate im Voraus.

Da sich Dinge schnell ändern können musst du auch schnell reagieren können. 

Schritt 7: Definiere deine Content Guidelines

Für ein einheitliches Erscheinungsbild solltest du ein paar Regeln festlegen.

Diese Regeln sorgen dafür, dass du und alle am Prozess beteiligten Personen ein einheitliches Erscheinungsbild produzieren.

Es gibt keine starren Regeln die man beachten muss, jedoch ein paar Dinge die du berücksichtigen solltest:

  • Wie lang soll der Content sein?
  • Soll der Content detailliert und konkret sein?
  • Siezen oder Duzen? Soll das D bzw. S groß oder klein geschrieben sein?
  • Wie schreibt man englische oder deutsch-englische Begriffe? Mit oder ohne Bindestrich?
  • Zahlen als Zahl oder als Wort schreiben?
  • “Von bis” ausschreiben oder als Zeichen?
  • Bulletpoints mit Punkt am Ende?
  • Betonte Worte Fett oder kursiv?

jens

Jens Evers ist der Gründer von Content-Ninja. Er ist WordPress-Fan, Blogger und SEO-Experte seit mehr als 10 Jahren. Seine Spezialität ist das erstellen Themen-relevanter Blogs. Er zeigt dir wie du Traffic auf deine Inhalte Leitest und wie du durch wertvolle Beiträge mehr Geld verdienen kannst.

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  1. Pingback: Was ist ein Blog und wieso du noch heute einen Blog brauchst – content-ninja.de

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